Naturschutz auf Sylt

Naturschutz auf Sylt Naturschönheit Sylt: Die Natur ist das größte Kapital der Insel Sylt. Sie zu schützen eine der wichtigsten Aufgaben. Feine Sandstrände im Westen, ausgedehntes Wattenmeer im Osten. Idylle zwischen Dünen und Deichen. Sattgrüne Wiesen, blühende Heide und imposante Kliffe. Trotz ihrer geringen Größe von nicht einmal hundert Quadratkilometern fasziniert Sylt mit seinen ebenso reizvollen wie vielfältigen Landschaftsformen.

Bereits ab 1923 wurden einzelne Gebiete nach und nach unter Schutz gestellt. Heute ist jeder siebte Quadratmeter Sylter Boden Landschaftsschutzgebiet, und jeder dritte Quadratmeter steht unter Naturschutz. Insgesamt machen die Schutzgebiete gut 50 Prozent der gesamten Inselfläche aus.

Das Wattenmeer vor Sylt wurde sogar unlängst in die Liste des UNESCO- Weltnaturerbes aufgenommen. Bereits 1985 wurde das Gebiet zwischen der Nordspitze Sylts und der Elbmündung zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ernannt und damit in die höchste Schutzgebietskategorie erhoben. Mit der Nominierung zum Weltnaturerbe ist dieser Schutz nun auch international verankert

Dass sich die Naturelemente nicht nur in ihrer ganzen Schönheit entfalten, sondern auch in ihrer ganzen Bedrohlichkeit entladen können, haben Insulaner und Urlauber während der letzten Winterstürme erfahren.

Um die ungeheuerlichen Kräfte der Natur und ihre Auswirkungen auf den maritimen Lebensraum begreifbar zu machen, entstand in List das Erlebniszentrum Naturgewalten. Am Rande des Lister Hafengeländes stehen insgesamt 3300 Quadratmeter Ausstellungsfläche für eine emotionale Aufbereitung und spielerische Vermittlung von Wissen rund um die Naturgewalten zur Verfügung. Die Ausstellung im Innen- und Außenbereich ist unterteilt in drei Themenbereiche „Kräfte der Nordsee“, „Leben mit Naturgewalten“ sowie „Klima, Wetter, Klimaforschung“. Wie schnell wandern eigentlich Wanderdünen? Was ist das Geheimnis von Ebbe und Flut? Wie überleben die Meeresvögel einen Orkan? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie nähere Informationen zum Erlebniszentrum Naturgewalten gibt es unter:
http://www.muez.de

Besonderen Schutzes bedarf die sensible Küstenlandschaft vor Sylt. Keine andere nordfriesische Insel ist der geballten Wasserkraft der Nordsee so schutzlos ausgeliefert. Aufgrund der hohen Wellenenergie vor der Sylter Westküste haben sich hier neben Sandfangzäunen und Halmpflanzungen Sandvorspülungen als die effektivste Schutzmaßnahme erwiesen. Rechtzeitig vor Beginn der Sturmflutzeit wurden die diesjährigen Sandvorspülungen entlang der Westküste fertiggestellt. Von April bis Oktober wurden 1,23 Millionen Kubikmeter Sand vorgespült. Insgesamt wurde auf Sylt seit 1972 rund 39,5 Millionen Kubikmeter Sand vorgespült. Um die Insel langfristig besser schützen zu können, wurde im Sommer 2007 unter der Schirmherrschaft von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Stiftung Küstenschutz Sylt gegründet. Weitere Informationen, auch zu den diversen Spendenaktionen der Sylter Unternehmen und zum aktuellen Spendenstand, gibt es unter:
http://www.stiftung-kuestenschutz-sylt.de

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One thought on “Naturschutz auf Sylt

  1. Moin moin! Sehr schön auf den Punkt gebracht. Die Naturgewalten werden für mich aber auch bei jedem Wechsel zwischen Ebbe und Flut und in jedem Oktobersturm begreifbar. Der Küstenschutz ist nur ein kleiner Teil der gesamten Schutzmaßnahmen auf Sylt und es gibt ja eine ganze Menge an Vereinen, die Führungen anbieten um die Insel etwas besser kennenzulernen als nur vom Blick aus dem Strandkorb. Ich habe vor kurzen ein Interview mit der Naturschutzgemeinschaft Sylt geführt:
    http://naturum-nord.de/naturschutz-sylt/

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